„Es ist für uns eine Zeit angekommen, …

… sie bringt uns eine große Freud‘“: Alle Jahre wieder strömen Schüler, Lehrer, Eltern und Familienangehörige zum traditionellen Weihnachtskonzert der Schule ans GLH. Am Abend des 13.12.2017 war es wieder so weit: Unter der musikalischen Leitung von Uwe Friedrich und seinem kongenialen Kollegen Romano Leschowsky liefen die Musikantinnen und Musikanten zu Höchstform auf. Unter Beteiligung unzähliger Schülerinnen und Schüler wurde ein ganz besonders abwechslungsreiches Programm dargeboten.

Im besten Sine des Wortes „eingeläutet“ („Jingle Bells“) durch die beiden Musikgruppen der 5. Klassen folgte ein buntes Potpourri aus Weihnachtsliedern, Pop-Songs, aber auch ausreichend klassischer Musik - zu genießen über Klavier, Alt-Blockflöte, Klarinette und Querflöte. Drei Premieren gab es zu verzeichnen: zum einen ein virtuoses Duett von Querflöte und Klarinette (Bachs „Bourrée“) und zum anderen ein Geigensolo (Haydns „Lied der Deutschen“) und dann die Bühnenpremiere des jahrgangsübergreifenden Orchesterprojekts der 7. und 8. Klassen. In ihm musizieren ehemalige Bläserklassenschüler und andere Instrumentalisten dieser Jahrgangsstufen wöchentlich einmal zusammen.

Die Zahl wirklich bemerkenswerter Sängerinnen und Sänger scheint von Jahr zu Jahr anzuwachsen. Es wird eine Breite an stimmlicher Qualität hörbar, die ans Herz geht. Evelyn Schade, die einmal mehr mit Liebe und Professionalität durch den zweistündigen Abend führte, verlieh ihrer Entzückung über diese Gesangskünste ein ums andere Mal Ausdruck – und wurde vom Beifall des begeisterten Publikums in ihrer Wahrnehmung bestätigt. Herzlichen Applaus erhielt auch der Kollegiumschor mit seinen beiden A-capella-Beiträgen, welche gerade von den Schülern im Publikum mit großer Anerkennung honoriert wurden – „It’s alright“ (hieß bezeichnenderweise der zweite Titel).

Zum Ausklang des Abends (und leider wohl auch zum Ende seiner Schullaufbahn am GLH) präsentierte Taylan Ö., begleitet von einer Schüler-Lehrer-Combo, „The Christmas Song“, ein klassisch gewordenes Weihnachtslied aus dem Amerika von 1945. Es vereint in vollkommener Eintracht weihnachtliche Sinnlichkeit ("Chestnuts roasting on an open fire") und Wünsche nach einem friedlichen Fest ("Merry Christmas to You") und wurde durch den farbigen Sänger Nat „King“ Cole 1946 zu einem Welterfolg gemacht. Von überschwänglichem Erfolg war auch dieses Finale des Abends gekrönt, weil es das Publikum beim Applaus nicht mehr auf den Sitzen hielt und es mit „Zugabe“-Rufen eine zweite Darbietung einforderte (die auch gewährt wurde). - Standing Ovations für ein musikalisches Erlebnis mit Leidenschaft!

Lassen Sie sich durch die Bilder inspirieren. Sie sagen mehr als weitere Worte. Danke, danke, danke an die vielen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, danke an Evelyn Schade, danke an Romano Leschowsky und danke an Uwe Friedrich für ihre Einzigartigkeit und ihre Herzenswärme!

(Kb)